Moderne Homöopathie

Schmetterlinge werden auch als homöopathische Arzneien eingesetzt.  Praxis für Klassische Homöopathie, Claudia Buchenauer, Heilpraktikerin, Darmstadt

In den vergangenen 250 Jahren hat sich die Welt und haben sich auch die Krankheiten verändert, nicht alle lassen sich mit den rund 400 Arzneien der klassischen Homöopathie von Samuel Hahnemann und seinen direkten Nachfolgern behandeln. Im Bemühen, möglichst  jedem Patienten zu helfen, machen sich Homöopathen in aller Welt seit einigen Jahren die Erkenntnisse der Naturwissenschaften zunutze und erschließen so im homöopathischen Arzneimittelfundus bislang unbekannte Mineralien, Pflanzen und Tiere. Damit stehen nun nahezu 10 000 verschiedene Arzneien zur Verfügung. Gleichzeitig haben Homöopathen das Anamnesegespräch verändert. Neben den Symptomen der Krankheit und der psychischen Verfassung lassen moderne Homöopathen auch die Herangehensweise an das Leben in die Arzneimittelwahl einfließen. 

Die Homöopathie entwickelt sich, es gibt neue Entdeckungen und Erkenntnisse, und wir sind noch lange nicht am Ende.Zu diesem Thema halte ich am 2. und 9. Mai einen Kurs bei der Akademie 55 plus in Darmstadt. Mehr dazu unter Homöopathie-Kurse.

 

Seit 2015 nutze ich für meine Arzneimittelfindung zusätzlich zu den traditionellen Verfahren (Kent, Boger, Phatak) die Empfindungslehre, die der indische homöopathische Arzt Rajan Sankaran entwickelt hat. Seit 2016 beschäftige ich mich außerdem mit der Herangehensweise des niederländischen homöopathischen Arztes  und Chemikers Jan Scholten sowie mit der Herangehensweise der israelischen Homöopathin und Botanikerin Michal Yakir und des indischen Psychiaters Mahesh Gandhi. Diese modernen Richtungen ergänzen sich gut und haben viele Gemeinsamkeiten: Sie nutzen die Erkenntnisse der Naturwissenschaft (Biologie und Chemie), die chemische Elemente,  Pflanzen und Tiere in eine naturwissenschaftlich-logische Ordnung bringt. Außerdem teilen sie die Arzneien nach menschlichen Entwicklungsstadien ein. Damit gehen Sankaran, Scholten, Yakir und Gandhi über den Ansatz von Hahnemann hinaus, da vor 250 Jahren viele Pflanzen, Mineralien, Tiere und auch ihre Ordnungen noch nicht bekannt waren.

Die moderne Herangehensweise macht die homöopathische Mittelwahl nicht einfacher, denn mit ihr erweitert sich der Arzneimittelpool um das Zwanzigfache auf rund 10 000 homöoopathische Einzelmittel, vornehmlich aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich. Dafür lassen sich so Mittel finden, die genauer auf die Patienten passen. Außerdem ist die Mittelfindung oftmals nachvollziehbarer - besonders, wenn sich die Arzneimittelwahl zusätzlich noch mit den traditionellen Methoden bestätigen lässt.

Wenn beide Wege, der traditionelle und der moderne Weg, zusammenkommen, dann ist die Verschreibung sicher und die Patienten erzählen anschließend oft von umfassenden  Heilungserfolgen, sowohl den Körper als auch die Psyche betreffend. Wie tief die Arznei wirkt, merke ich daran, dass sowohl die aktuellen Beschwerden der Patienten weggehen als auch ihr allgemeiner Zustand sich bessert, dass ich in den Behandlungen seltener die Mittel oder die Potenzen wechseln muss und dass sich die Patienten seltener wegen akuter oder neu aufgetretener Beschwerden bei mir melden.

Sprechen Sie mich gerne darauf an.

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