Nur Placebo? - Zur Diskussion

Homöopathisch-medizinische Fachliteratur  in der Praxis für Klassische Homöopathie, Claudia Buchenauer, Heilpraktikerin, Darmstadt

"Homöopathische Arzneien wirken nicht, das ist alles nur Placebo." Diese Behauptungen von Gegnern der Homöopathie werden jedes Jahr mehrfach in den großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen abgedruckt. 

Fakt ist, dass die Verdünnungen der Arzneimittel oft so stark sind, dass das Ausgangsmittel mit unseren derzeitigen wissenschaftlichen Methoden nicht nachgewiesen werden kann. Daraus lässt sich jedoch nicht zwangsläufig schließen, dass deshalb die Arznei unwirksam ist. Vielmehr ist die Wissenschaft noch nicht in der Lage zu erkennen, warum und auf welchen Ebenen Homöopathie wirkt. Dass die Arzneimittel wirksam sind, belegen Studien anerkannter Institutionen und Wissenschaftler. 

 

Darauf haben Ärztegesellschaften und Professoren jüngst hingewiesen. Es sei "Mode" geworden, der Homöopathie "die therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht". Mehr zu der Stellungnahme in der Zeitschrift für Onkologie 2018 unter diesem link.


Homöopathische Behandlungen haben idealerweise eine Placebo-Wirkung, wie schulmedizinische Behandlungen auch. Aber der Effekt auf den Organismus geht weit über den eines Placebos hinaus, dafür sprechen Phänomene wie Erstverschlimmerung, das Auftreten alter Symptome, dass zuweilen erst das dritte oder vierte Mittel eine positive Wirkung hat, Heilungen auch auf organischer Ebene etc.

 

Hier ist der Link zu einem gut und humorvoll geschriebenen Artikel von Harald Walach, Psycho­loge, Philo­soph und Wissen­schafts­his­toriker, der die Kritik an der Homöopathie ernst nimmt und ihr ruhig und sachlich begegnet: Harald Walach

 

In Deutschland lassen sich viele Sportler auch homöopathisch behandeln, darunter die Fußballer der Nationalmannschaft. Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt äußert sich dazu in Interviews, hier der Link. Kürzlich hat ein Leibarzt der britischen Königsfamilie, Peter Fisher, auf einem Homöopathie-Kongress in Wien erzählt, dass sich die Mitglieder des britischen Königshauses seit Mitte des 19. Jahrhunderts homöopathisch behandeln lassen, hier der Link zu einem Zeitungsbericht.

Bei Fragen zu diesem Thema sprechen Sie mich gerne an.

Kampagne von Homöpathie-Kritikern

Eine Gruppe von Homöopathie-Skeptikern baut eine Anti-Homöopathie-Website auf und erhält viel Aufmerksamkeit von regionalen und überregionalen Zeitungen, darunter auch FAZ und Süddeutsche Zeitung. Wer mehr dazu erfahren will, hier ein Link zu der Seite des Deutschen Zentralverbands homöopathischer Ärzte.

Und hier der Link zu der Diskussion in der Badischen Zeitung, in der die Homöopathie-Gegner den  homöopathischen Arzt Jens Wurster von der Clinica Santa Croce im Tessin namentlich genannt haben. In der Clinica Santa Croce werden vor allem Krebspatienten homöopathisch und schulmedizinisch behandelt, die schulmedizinisch als austherapiert gelten. Lesenswert ist nicht nur der Leserbrief Jens Wursters, sondern auch sein langer Kommentar zu dem Thema in der Kommentarspalte.

Außerdem unter diesem link ein Kommentar in der Zeitung "der Freitag" zu dem Thema.

Forschungen zur Homöopathie

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Eine Übersicht von Forschungen zur Homöopatie
zusammengestellt vom Deutschen Zentralverband der homöopathischen Ärzte (DZVhÄ)
DZVhÄ-Studienübersicht Homöopathieforsch
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