Katathyme Psychotherapie ist ein tiefenpsychologisch fundiertes Therapieverfahren, das bei vielen psychischen Problemen wie Depression, Burnout, Essstörung, ADHS hilfreich sein kann, sowohl bei Jugendlichen und Erwachsenen.
Das Therapieverfahren fördert die Selbstwahrnehmung und Emotionsregulation:
Betroffene haben oft Schwierigkeiten, ihre Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und zu regulieren. In der Therapie werden innere Bilder genutzt, um Zugang zu unbewussten Gefühlen und Konflikten zu finden. So lässt sich lernen, Gefühle wie Wut, Frustration oder Impulsivität besser zu erkennen und zu benennen und außerdem eine innere Distanz zu starken Emotionen aufzubauen und so mit inneren Konflikten konstruktiver umzugehen.
Zudem können die inneren Bilder das Selbstwertgefühl stärken.
Viele Menschen mit psychischen Störungen erleben im Laufe ihres Lebens Misserfolge, Ablehnung oder Kritik. Das kann zu einem geringen Selbstwertgefühl führen. Die Therapie hilft, durch positive Bilder und symbolische Szenen das Selbstbild zu stärken. In einer Imagination lässt sich zum Beispiel erleben, wie man Herausforderungen meistert, Unterstützung bekommt oder sich selbst akzeptiert.
In der Therapie können innere Konflikte und belastende Erfahrungen bearbeitet werden, indem unbewusste oder verdrängte Konflikte (z. B. aus der Kindheit oder Schulzeit) in einem geschützten Rahmen zur Sprache kommen. Das können zum Beispiel Erlebnisse von Beschämung, Überforderung oder Ausgrenzung sein, familiäre Konflikte, Gefühle von „nicht richtig zu sein“. Die imaginative Arbeit kann helfen, neue Deutungen und innere Lösungen zu finden.
Zudem kann durch die imaginative Arbeit die Impulskontrolle verbessert werden, durch das wiederholte Imaginieren und Reflektieren lernt man, sich besser zu fokussieren und innere Ruhe zu finden.